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Vogelstimmenwanderung mit vielen Infos

 

 Den Themenschwerpunkt "Streuobstwiesen" hatte sich der Referent Dr. Achim Zedler für die diesjährigen Vogelstimmenwanderung vorgenommen.

 

Und so ging es vom Treffpunkt Lutherberg 1, Beginn Holzweg zunächst entlang den Gärten an der Ortsgrenze. Neben den typischen Ortsvögeln Haussperling und Amsel waren der Zilp-Zalp und die Mönchsgrasmücke zu hören. Als zwei Mauersegler zu sehen waren, wies Achim Zedler daraufhin, dass diese Felsenbrüter, wie auch Mehlschwalben und Hausrotschwänze sind. Sie nutzen Gebäude als Felsersatz für ihre Nester.  

 

Weiter führte der Weg durch die Annawiesen (in Steinbach Pfarrei genannt). Hier konnte an einigen Beispielen beobachtet werden, dass auch Bäume ohne wirtschaftlichen Nutzen (kaum noch Obstertrag) für die Höhlenbrüter immer noch wichtig sind. Zu sehen war die Quelle der Annawiesen, die zum Erhalt bzw. Wiederansiedlung der typischen Pflanzen eingezäunt wurde.

 

Achim Zedler wies auf einige Steinkauzröhren hin, die dazu geführt hätten, dass wieder 3-4 Paare in den Annawiesen brüten. Zu sehen und zu hören waren auf der Spitze eines Baumes eine Heckenbraunelle. Auf dem weiteren Weg Richtung alter Steinbruch konnten Feldlerche, Kuckuck und mehrmals die Nachtigall gehört werden. Sehr schön anzuhören war ein Gesangsduett zwischen einer Mönchsgrasmücke und einer Gartengrasmücke.

 

Über den schönen Aussichtspunkt "Lutherberg" ging es wieder zum Ausgangspunkt zurück.

 

NABU-Steinbach besucht den Waldkindergarten in Albach

 

Glückwunsch zur Namensgebung „ROTKEHLCHEN“ der Waldkita Albach

 

Rotkehlchen ist „Vogel des Jahres 2021“

 Rotkehlchen als Insektenfresser lieben Vielfalt, zum Beispiel wilde Ecken und scheinbare Unordnung im Garten. Sie brüten in der Regel bodennah in Stängel- und Asthorsten, Holzstapeln, sogar Erdlöchern, Nischen in Mauerwerk und anderen geschützten Plätzen, mitunter sogar in Halbhöhlen-Nistkästen, wenn diese versteckt und niedrig angebracht werden. „Aber entscheidend für das Rotkehlchen ist die breite Nahrungsgrundlage – je vielfältiger, blüten- und deckungsreicher und damit insektenfreundlicher ein Garten ist, desto größer ist die Chance, dass sich dort ein Rotkehlchen ansiedelt.

 

Namensgeber für die Waldkita-Gruppe war das Rotkehlchen, das in einem Rosenbusch wohnte und von den Kindern mit großem Interesse über längere Zeit beobachtet werden konnte.

 

Leider wurde dieser Rosenbusch dann entfernt und damit verschwand der Lebensraum für den Vogel; die Kinder waren darüber recht traurig. 

 

Nach Absprache mit der pädagogischen Leitung der Kita, Frau Marén Roll, versorgte der NABU Steinbach - beim üblichen gemeinsamen Donnerstag-Frühstück - sowohl die gefiederten, als auch die menschlichen Rotkehlchen mit Futter. Die Vorsitzende Luise Klee und Norbert Magel vom NABU Steinbach überbrachten zudem eine Rotkehlchen-Glückwunschkarte, und, weil das Rotkehlchen bei den Kindern ja schon gut bekannt ist, ein Buch über den Grünspecht; auch ein Kita-Wald-Bewohner. Außerdem gab es Äpfel und Walnüsse von der Streuobstwiese und pikantes Vollkorngebäck vom Biobäcker.   

 

Gemeinsam wurden dann Futterhölzer und Futterglocken aufgehängt. Gut erreichbar für Vögel, und so, dass die Waldkita-Kinder ihre Vogel-Beobachtungen machen können.